Energiegründer

One App tovisualize them all

Projektphase: Umsetzungsphase

spscontrol

Ideenphase
Konzeptionsphase
Finanzierungsphase
Umsetzungsphase
Erfolgsphase
Umsetzungsphase

Über das Projekt:

spscontrol vereint die klassische Industrie mit den Innovationen des IT-Sektors

Betreiber und Produzenten von Anlagen, wie etwa von Blockheizkraftwerken, stehen oft vor einem Problem: Bestehende Lösungen zur Auswertung und zum Auslesen der Daten von Anlagen mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) sind komplex und unflexibel.
spscontrol löst dieses Problem. Die App für mobile Endgeräte ermöglicht die einfache Visualisierung von Anlagen.
Hierfür baut die App eine Verbindung zur Steuerung der Anlage auf, liest alle wichtigen Daten aus und bereitet diese graphisch auf.
Somit entfallen aufwendige technische Arbeiten an der Anlage um Zugang zu allen Bereichen zu bekommen. Weiterhin benötigt der Benutzer der App nur wenig technisches Know-how, um wichtige Informationen über die Performance seiner Anlage zu bekommen.
Über einen eigenen e-Commerce-Shop können anlagenspezifische Visualisierungen eingekauft werden. Das mandantenfähige Kundenportal ermöglicht das Verwalten der HMIs (Human Machine Interface), um diese gezielt Mitarbeitern für die Betriebsführung zuzuteilen.

Unser Produkt verbindet die klassische deutsche Industrie und Automatisierungstechnik mit den neuesten Technologien aus dem IT-Sektor.

- Elena Holsten

Mit dem Erfolg kommt die Selbstständigkeit

Schon während seines Elektrotechnik-Studiums gründete der gelernte Elektroinstallateur Thomas Holsten eine Firma, um sich sein Studium zu finanzieren. Als er nach dem Studium vor der Entscheidung stand, seiner selbstständigen Tätigkeit treu zu bleiben oder in ein größeres Unternehmen zu wechseln, entschied er sich für die Selbstständigkeit.
Nach Jahren des selbstbestimmten Arbeitens und erfolgreicher Selbstständigkeit war diese Entscheidung für ihn klar. So kam es, dass er 2011 sein eigenes Ingenieurbüro für Planung und Programmierung von Elektro- und Automatisierungsanlagen gründete. Unter anderem zählten auch Energieversorger zu seinen Kunden, die Betreiber von Blockheizkraftwerken waren, aber kein einfaches Tool hatten, um die Daten der Anlagen mobil auszulesen. Dieses Problem war ihm seit Beginn seiner Ingenieurstätigkeit bereits oftmals geschildert worden.
Deshalb begann er gemeinsam mit seiner Frau Elena Holsten und einem iOS-Entwickler eine App zu programmieren, die das Auslesen und die Visualisierung von Anlagen wesentlich vereinfacht.
Elena Holsten hatte BWL mit dem Schwerpunkt Finance studiert. Nach einiger Zeit in einem "normalen" Job, entschied sie sich, ein Zweitstudium an der TU München aufzunehmen. Die Einblicke, die sie während ihres Angestelltenverhältnisses in die IT-Branche gewinnen konnte, faszinierten sie. Elena Holsten erkannte, dass eine Kombination aus Wirtschafts- und Technikstudium ideal wäre, um die gerade entstehende App in einen fundierten Business Case umzuwandeln.
Als der erste Prototyp stand, stellten die Holstens die App in den App Store. Sie verzeichneten sehr viele Downloads und es kontaktierten sie sogar zwei mittelständische Unternehmen, um ihnen eine Zusammenarbeit anzubieten.
In dieser aufregenden Zeit stand Elena Holsten vor der nächsten Entscheidung. Irgendwie musste sie ihr Zweitstudium finanzieren. Sie stand vor derselben Frage wie Ihr Mann nur einige Jahre zuvor: Selbständigkeit oder Angestelltenverhältnis?
Der Prototyp war fertig, die Nachfrage groß und auch erste wichtige Kooperationen für den Markteintritt in die Industrie waren angebahnt. So entschied sich Elena Holsten, gemeinsam mit ihrem Mann zu gründen.
Das Eigenkapital war knapp und als nicht klassisches Spin-Off mit fertigem Prototyp kamen die jungen Gründer für viele Förderungen nicht in Frage.
Sie mussten also schnell ihren Weg in den Industrie-Markt finden und erkannten, dass dies nur durch Kooperationen mit mittelständischen Unternehmen möglich ist.
Ihre Kooperationspartner glaubten an die Idee und brachten dem jungen Startup sehr viel Vertrauen entgegen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg von spscontrol. Denn so konnten die Gründer ein Produkt entwickeln, dass sich extrem nahe an den Bedürfnissen der Kunden orientiert und den Innovationszyklus dementsprechend verkürzen.

Nach fast 10 Jahren der Selbstständigkeit kann ich mir heute nicht mehr vorstellen irgendwo angestellt zu sein. Es ist großartig selbstbestimmt zu arbeiten. Ich entscheide zusammen mit dem Kunden welche Technologien eingesetzt werden und muss mich nicht auf Biegen und Brechen an festgefahrene Strukturen und proprietäre Systeme halten. Das ist mir viel wert.

- Thomas Holsten

Visualisierungen für alle bestehenden Anlagen

Das Start-up möchte in Zukunft die Geschäftsmodelle der modernen IT-Branche auf die Industrie übertragen. Die App und das e-Commerce-Portal werden hierfür ständig erweitert.
Durch die voranschreitende Digitalisierung, zunehmende Interaktion zwischen Mensch und Maschine und vernetzte Energiesysteme, öffnen sich neue Märkte, wo disruptive Geschäftsmodelle ihren Einzug halten. Als große Vision sehen wir deswegen eine vollständige Etablierung von Smart Services als eine Plattformlösung auf unseren bestehenden und zukünftigen Systemen.

Unser Ziel ist es, Visualisierungen für alle Anlagen und Anlagentypen anbieten zu können. Dadurch können wir mit unserer App die breite Masse erreichen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor, für ein skalierbares Produkt und den Einsatz in innovativen Vorhaben, wie Smart Grids und Smart Cities.

- Elena Holsten

© RKW Energiegründer 2017