Energiegründer

Powering your world.

Projektphase: Umsetzungsphase

Deutsche Technologie Manufakturen

Ideenphase
Konzeptionsphase
Finanzierungsphase
Umsetzungsphase
Erfolgsphase
Umsetzungsphase

Über das Projekt:

Energie-Container mit Mikrogasturbinen

Die Deutschen Technologie Manufakturen (DTM) produzieren Mikrogasturbinen, die Strom aus Hidden Fuels erzeugen können. Hidden Fuels sind Sekundärbrennstoffe wie z.B. Deponiegase, verunreinigte Holzreste oder industrielle Reststoffe, die durch herkömmliche dezentrale Energieumwandlungssysteme, wie beispielsweise Verbrennungsmotoren, nur mit erheblichem technischen Aufwand zu Strom gewandelt werden können. So werden diese Brennstoffe wieder in den Energiegewinnungskreislauf eingefügt.
Durch die Verbrennung solcher Hidden Fuels wird mit dem entstehenden Heißgas eine Turbine angetrieben und Strom sowie Wärme erzeugt.
Das Einsatzfeld dieser Technologie ist vielfältig: In Kommunen mit Deponien, in Industriebetrieben mit hohem Energiebedarf, aber auch in Katastrophengebieten. Denn die seecontainer-großen Anlagen können mit dem Hubschrauber eingeflogen werden und in den betroffenen Katastrophengebieten mit herumliegender Biomasse, wie beispielsweise Holz, nicht nur Wärme, sondern auch Strom für Wasseraufbereitungsanlagen und ähnlichem erzeugen.

Jeden Tag werden hunderttausende Euro auf deutschen und europäischen Deponien sinnlos abgefackelt, ohne daraus Energie zu gewinnen. Wir dachten uns, mit deutscher Ingenieurskunst und ein wenig Erfindergeist muss das doch auch anders zu lösen sein.

- Sebastian Kießling, Geschäftsführender Gesellschafter

Gründen aus Leidenschaft

Sebastian Kießling wurde schon früh vom Unternehmergeist ergriffen. Schon in seiner Jugend gründete er mit Freunden eine Firma: Einen Hardwareversand, der als Einkaufsgemeinschaft funktionierte und so die Preisvorteile von Großhändlern nutzen konnte. Sie erkannten damals die Marktnische und füllten diese mit einer relativ einfachen Lösung. Diesem Prinzip blieb er auch bei den folgenden Gründung treu.
Kießling entschloss sich nach seinem Abitur Wirtschaftsingenieurwesen in Cottbus zu studieren, da ihn einerseits der Maschinenbau faszinierte, aber auch die Wirtschaft interessierte.
Es verwundert also nicht, dass er auch während seines Studiums unternehmerisch tätig war. Er gründete ein kleines Ingenieurbüro und kam dort wiederum mit Energietechnik in Berührung.
Richtig ernst wurde es aber erst in der zweiten Hälfte seines Studiums. Unter den sehr verschiedenen Themen seiner Projektarbeiten faszinierte ihn eines ganz besonders: Mikrogasturbinen beziehungsweise Kleinenergiewandlungstechnik.
So arbeitete Kießling an der Cottbuser Hochschule in einem Projekt-Team zu diesem Thema, was schnell zu dem Entschluss führte, sich mit seinem Professor aus der Uni auszugründen. Für die Idee, im Bereich Mikrogasturbinentechnik eine Entwicklungsfirma aufzubauen, haben sie damals den Roland-Berger-Gründerpreis bekommen.
Martin Hein, Kießling´s Mitgründer bei der DTM, kam aus einer anderen Richtung zum Thema Energiegewinnung aus Hidden Fuels: Es war Martin Hein´s Tochter, die ihm bei einer Autofahrt vorbei an einer brennenden Fackel auf einer Mülldeponie fragte, warum dieser Berg denn brenne. Hein fragte sich dann auch, warum Deponiegase heutzutage noch abgefackelt werden, anstatt sie zur Energiegewinnung zu verwenden.
Hein und Kießling setzten sich zusammen, begannen zu recherchieren, zu planen und zu konstruieren. Was mit kleineren Berechnungen und einzelnen Komponenten begann, wurde nach der Ausgründung zu einem Vorzeige-Startup, das mittlerweile Gesamtsysteme produziert.

Für uns ist es das Wichtigste, den Begriff des Unternehmers zu erfüllen. Das bedeutet für uns, mit einem soliden Team an Problemen und Missständen zu arbeiten und eine nachhaltige Lösung zu finden. Eine Lösung, die in möglichst vielen Bereichen genutzt werden kann und einen klaren Mehrwert für die Gesellschaft bringt.

- Sebastian Kießling, Geschäftsführender Gesellschafter

Powering your world.

Das Motto der Deutschen Technologie Manufakturen (DTM) „Powering your world“ ist auch als Vision zu sehen. Aktuelle Energiesysteme haben noch weit mehr Potenzial. Weitere Hidden Fuels wie Ölschlämme oder Restmüll sollen zukünftig verwertet werden können und weltweit für sauberen Strom, Wärme und sauberes Wasser sorgen. Und die Ingenieure der DTM haben bereits jetzt die nächsten zukunftsweisenden Technologien wie die Brennstoffzelle im Blick. DTM sieht sich in Zukunft als festen Player im Bereich der Hidden Fuels und der dezentralen Stromerzeugung. Das Unternehmen will durch Profite, die es in den Nischenmärkten erzielt, neue Technologien entwickeln und einen technischen Mehrwert generieren.

Wir wissen, dass jede Technologie nur eine Überganstechnologie ist. Man muss sich bewegen und neue Sachen erfinden, um die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Das ist es, was uns antreibt.

- Martin Hein, Geschäftsführender Gesellschafter

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